Schermaschinen für Pferde & Rinder

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Pferde- und Rinderschermaschinen

Pferde- und Rinderschermaschinen: Bei der Geräteauswahl spielen das Tier, der Einsatzort und viele weitere Faktoren eine Rolle

Pferdeschermaschinen: Von der Auswahl der richtigen Schermaschine bis zur eigentlichen Schur und was Sie dabei beachten müssen.

Ob ein Pferd geschoren wird oder nicht, dazu hat jeder Tierhalter eine andere Einstellung. In manchem Stall wird zur Schermaschine gegriffen, wenn das Winterfell zu lang wird und das Pferd zu lange mit nassem Fell in der Box steht. Andere schwören auf den natürlichen Schutz, den das Winterfell dem Pferd bietet und verzichten auf die Schur. Wir zeigen Ihnen hier, welche Argumente für die Schur sprechen, welche Schermaschine für welches Pferd geeignet ist und was Sie bei der Schur beachten müssen.

Sollte ich mein Pferd scheren oder nicht?

Jeder Pferdebesitzer vertritt eine eigene Philosophie zur Pferdeschur. Die einen schwören darauf, das Fell zu trimmen, die anderen verzichten darauf. Das hängt zum einen von der persönlichen Einstellung zur Schur ab, zum anderen von der Felllänge und der Haut des Pferdes. Denn die Unterwolle ist bei jedem Pferd verschieden, einige Tiere haben auch gereizte Haut. Außerdem spielt das Wesen des Rosses eine Rolle: Einige bemerken die Schermaschinen gar nicht, andere reagieren schreckhaft auf die Geräte. Es gibt einige Fakten, die für eine Schur sprechen, aber auch Argumente dagegen.

Für eine Schur spricht bereits, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Das Pferd wird regelmäßig und mehrmals pro Woche geritten. Nach dem Reiten ist es nassgeschwitzt.
  • Das Fell des Tieres benötigt viel Zeit, um zu trocknen. Durch das nasse Fell kann sich das Tier schnell erkälten.
  • Ihr Ross fängt bereits im Stall vor dem Ausritt an zu schwitzen. Hier ist das Winterfell bereits für den Stall zu dick.
  • Bereits kurze Ausritte setzen dem Pferd körperlich zu, es schwitzt nach kurzen Strecken und ist schnell erschöpft.
  • Sie haben eine Pferderasse, z. B. Isländer, die allgemein langes Fell bekommt. Das Fell verfilzt, die Pflege wird Ihnen erschwert. Oder das Fell muss sogar mehrere Tage trocknen.

In folgenden Fällen ist eine Schur nicht sinnvoll:

  • Das Pferd hat kaum oder sehr kurzes Winterfell.
  • Ihr Tier wird im Winter sehr selten geritten, hat also wenig Bewegung und schwitzt weniger.
  • Das Winterfell ist für das Pferd wie ein Schutzmantel vor Witterung und geringen Temperaturen. Ein Ross stellt das Fell auf, um sich an die Temperaturen anzupassen. Das ist nach der Schur nicht mehr möglich.
  • Auf Koppeln benötigt ein geschorenes Pferd dickere Decken als im Stall. Steht Ihr Pferd bei niedrigen Temperaturen eher auf der Weide, ist eine Schur nicht ratsam.
  • Einige Pferde neigen zu Pilzinfektionen oder bekommen Scheuerstellen am Körper, nachdem sie geschoren wurden. Gehört Ihr Pferd zu diesen betroffenen Tieren, sollten Sie auf eine Schur verzichten.
  • Decken wärmen zwar, können aber auch Verletzungen auf der Pferdehaut hervorrufen. Hier ist eine Schur nicht sinnvoll.

Welche Schermaschine eignet sich für mein Pferd?

Vor dem Kauf einer Pferdeschermaschine sollten Sie einige Faktoren bei der Auswahl berücksichtigen:

  • Die Pferderasse: Nicht jedes Pferd hat die gleiche Felllänge und Felldicke. Auch die Unterwolle fällt je nach Rasse verschieden stark aus. Isländer und Haflinger benötigen eine andere Schermaschine als Pferderassen mit kurzem Fell. Bei dichtem, starkem und langem Fell sollten Sie also eher zu einer Schermaschine mit mehr Leistung setzen.
  • Einsatzort und Nervosität des Pferdes: Möchten Sie Ihr Pferd dort scheren, wo ein Stromanschluss vorhanden ist? Haben Sie Ihr Pferd bereits mit Schermaschinen vertraut gemacht oder reagiert es schreckhaft auf das Gerät? Von den beiden Antworten hängt ab, ob Sie sich für ein Akkugerät oder eine Maschine mit 230-Volt-Netzanschluss entscheiden. Eine Akku-Schermaschine, wie die "Büko Equitan" kommt zum Einsatz, wenn Sie keinen 230-Volt-Anschluss in der Nähe haben oder wenn Ihr Pferd auf die Schur nervös reagiert. Denn gestresste Pferde treten sehr schnell auf das Stromkabel, was für Sie und das Tier ein Risiko darstellen kann.
  • Das Schermesser: Hier hängt es wieder von der Pferderasse ab und vom Ergebnis, das Sie nach der Schur erhalten möchten. Pferde mit langem Fell benötigen gröbere Schermesser als Tiere mit kurzem Fell. Grob heißt in dem Fall weniger Zähne an den Schermessern. Für ein feineres Ergebnis sorgen demnach mehr Zähne am Ober- und Untermesser der Schermaschine.
  • Die Lautstärke der Maschine: Je mehr Leistung eine Schermaschine mitbringt, umso lauter ist sie meistens auch. Für schreckhafte Tiere sollten Sie eher auf die Kleintierschermaschinen zurückgreifen. Diese geben nur leise Geräusche ab, haben allerdings weniger Leistung, was sich auf die Dauer der Schur auswirkt.
  • Das Gewicht und die Ergonomie der Maschine: Da Sie für die Schur Ihres Pferdes meist zwischen 2 und 5 Stunden brauchen werden, spielt das Gewicht der Schermaschine eine wichtige Rolle. Waren die Geräte früher eher unhandlich und schwer, da sie für Männer ausgelegt waren, sind sie heute wesentlich leichter und auch kleiner. Aktuelle Geräte, wie das "Eider EG 718 Equus", haben mit ihren schlanken Griffen eine ergonomische Bauform und lassen sich inzwischen mit der gesamten Hand umschließen, um so Ermüdungserscheinungen in den Fingern nach gewisser Zeit vorzubeugen.

Wie oft und wann soll ich mein Pferd scheren?

Wann der richtige Zeitpunkt für die Schur ist, hängt vom Pferd ab. Haarlänge, die Anzahl der Ausritte, die Unterbringung und individuelle Eigenarten des Tieres sind hier von Bedeutung.

Ein guter Zeitpunkt zum Scheren ist im Herbst, zwischen September und Oktober. In dem Zeitraum genügt meist eine dünne Übergangsdecke. Sofern Sie über eine ausreichend warme Decke, bspw. eine Thermodecke, verfügen, können Sie Ihr Ross auch noch mitten im Winter scheren. Die Decken sind wichtig, da das Pferd nach der Schur keine Wärmeisolierung mehr besitzt und frieren kann, sobald es zieht und kühl wird. Achten Sie bitte darauf, Ihr Pferd in eine Abschwitzdecke einzupacken. So friert es beim Warmreiten oder beim Warten außerhalb der Box nicht, wenn Sie diese gerade putzen.

Wer sein Ross bis ins Frühjahr schert, sollte an die kalten Nächte denken und hier mit einer Decke vorbeugen, damit das Tier nicht friert. Manche Pferde werden bis in den Sommer geschoren, bspw. ältere Tiere, die ihr Winterfell nicht mehr vollständig verlieren und hierdurch stark schwitzen. Durch die Schur wird auch der Regenschutz entfernt. Für Pferdebesitzer heißt das, ihr Tier bei Regen in die Box zu holen oder zu einer Regendecke zu greifen.

Bis zu welcher Schnitthöhe muss ich mein Pferd scheren?

Die meisten Schermesser der Pferdeschermaschinen haben eine Schnitthöhe von 3 mm. Das ist bei den meisten Pferden völlig ausreichend. Für kleinere Schnitthöhen eignen sich die Schermaschinen für Kleintiere, die auch Detailschnitte für Schnittmuster ermöglichen. Eine größere Schnitthöhe mit bis zu 10 mm erreichen Sie mithilfe eines Aufsteckkammes. So behält das Pferd noch etwas mehr Wärmeschutz nach der Schur.

Was muss ich beim Scheren beachten?

  • Planen Sie ausreichend Zeit für die Schur ein. Ist es das erste Mal für Ihr Pferd, dass es Kontakt zu einer Schermaschine hat, kann es unruhig und gestresst reagieren. Für das erste Scheren sollten Sie mit Pausen mindestens 4 Stunden einplanen, später werden Sie weniger Zeit benötigen.
  • Ein guter Zeitpunkt für die Schur ist, wenn das Pferd ruhig oder müde ist. Verzichten Sie lieber auf eine Schur, wenn Sie gerade vom Ausritt zurückkommen und Ihr Tier noch ein nasses Fell hat. Feuchte Pferdehaare lassen sich nur sehr schwierig scheren. Achten Sie auch darauf, dass das vor der Schur Fell sauber ist. Sand und Dreck im Fell sorgen für unscharfe Schermesser.
  • Binden Sie Ihr Pferd an oder versuchen Sie eine Stelle zu finden, an der sich das Pferd wohlfühlt und ruhig ist. Idealerweise ist sich eine Steckdose in der Nähe, so können Sie eine Schermaschine mit 230-Volt-Anschluss verwenden.
  • Bereiten Sie alles für die Schur vor und legen Sie schon die Utensilien zurecht, die Sie benötigen. So üben Sie weniger Stress auf das Tier aus und haben alles griffbereit. In unmittelbarer Nähe sollten Sie die Schermaschine, eine Bürste, eventuell ein Verlängerungskabel und etwas Spezialöl für das Gerät haben.
  • Tragen Sie geeignete Kleidung beim Scheren, damit nicht alle Pferdehaare an Ihnen hängen bleiben. Das Fell wird durch manche Stoffe nicht nur angezogen, es kann auch stark auf Ihrer Haut jucken. Verzichten Sie besser auf Fleecejacken und Wollpullover. Glatte Kleidung, wie ein Jogginganzug oder Kleidung aus Ballonseide sind dagegen sehr gut geeignet.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Pferd auf kein Kabel treten kann, damit es keinen Stromschlag erhält. Auch für Sie können Kabel zur Stolperfalle werden. Hängen Sie das Kabel lieber in einen großen Karabinerhaken in Ihren Gürtel und wickeln Sie die Verlängerungsschnur an Ihrem Arm auf und ab. Eine weitere Möglichkeit ist, eine Deckensteckdose zu nutzen, so hängt das Kabel von der Decke und Ihr Tier kann nicht drauf treten. Wenn Sie diese Möglichkeit nicht haben, können Sie zu Schermaschinen mit Akkubetrieb greifen, so umgehen Sie jeglichen Kabelsalat.
  • Versuchen Sie, Ihren Vierbeiner langsam an die Schermaschine heranzuführen. Halten Sie das Gerät mit etwas Abstand vor die Augen des Pferdes und schalten Sie es ein. Dann kommen Sie etwas näher und schauen, wie das Tier reagiert. Haben Sie idealerweise ein Leckerli zur Hand, damit das Pferd lernt, dass von der Schermaschine keine Gefahr ausgeht. Reagiert Ihr Ross gestresst, können Sie auch zu den sehr leisen Kleintierschermaschinen greifen. Mit diesen können Sie nervöse Pferde scheren, es dauert aber einige Zeit länger. Es ist wichtig, dass sich Ihr Pferd an die Schermaschine gewöhnt, um sein und Ihr Verletzungsrisiko zu reduzieren. Unser Tipp: Greifen Sie bei nervösen Tieren auf Musik zurück, das lenkt die Pferde von den Schermaschinengeräuschen ab.
  • Bevor Sie mit der Schur beginnen, können Sie mit Ihrer Hand über die Hautstelle streichen, um das Pferd auf den Kontakt mit dem Gerät vorzubereiten. Beginnen Sie mit der Schur am Hals, damit sich das Ross mit den Geräuschen der Schermaschine vertraut macht. Da einige Tiere am Bauch kitzlig sind, sollten Sie dort sehr vorsichtig mit der Schermaschine hantieren. Auch an Hautfalten oder den Knien sollten Sie sehr sorgsam verfahren und Hautfalten glatt ziehen, um Schnittverletzungen vorzubeugen. Achten Sie darauf, immer gegen die Fell-Wuchsrichtung zu scheren. Die Scherbahnen sollten möglichst lang sein, damit keine Kanten entstehen und sich das Tier nicht durch jeden neuen Kontakt mit der Schermaschine verschreckt. Wenn Sie auch den Kopf des Pferdes scheren müssen, sparen Sie unbedingt die Tasthaare um Maul und Augen sowie die Haare in den Ohren aus. Diese braucht das Tier vollständig als Schutz. Allerdings ist das nur in ganz wenigen Fällen notwendig, da Pferde am Kopf nicht schwitzen.
  • Im Idealfall sind Sie während der Schur nicht alleine mit Ihrem Pferd. Eine weitere Person kann versuchen, beruhigend auf das Tier einzuwirken, indem sie dessen Kopf hält und es ablenkt. Auch ein hängendes Heunetz sorgt für Beruhigung, sodass das Pferd bei der Schur eher ruhig stehen bleibt.
  • Ölen Sie während der Schur die Schermaschine in regelmäßigen Abständen ein, entfernen Sie lose Haare aus dem Scherkopf und von Ihrem Tier. Außerdem sollten Sie während der Schur ständig lobend und beruhigend auf Ihr Pferd einwirken und mit ihm reden.
  • Nach der Schur sollten Sie Ihrem Pferd eine Decke überhängen. Die Dicke und die Art der Decke hängen von den Temperaturen, dem Aufenthaltsort und Ihrem Pferd ab.

Rinderschermaschinen: Das richtige Gerät auswählen und Tipps zur Schur

Bei Rindern kann das Fell im Laufe des Jahres stark wachsen. Manches Tier schwitzt dadurch stark und wird schnell müde unter der Last des nassen Fells. Ob Rinderhalter Ihre Tiere scheren, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen lässt sich kürzeres Fell leichter pflegen und ist für die Tiere nicht so schwer. Auf der anderen Seite bietet das Fell den Rindern einen natürlich Schutz vor Witterungseinflüssen. Steht das Tier im kühlen Stall und bewegt sich eher selten, verzichten viele Halter auf eine Schur. Andere Rinderfreunde wiederum scheren regelmäßig ihre Tiere für Schönheitswettbewerbe oder aus gesundheitlichen Gründen.

Welche Schermaschine ist für Rinder geeignet?

Vor der Auswahl einer Schermaschine sollten Sie klären, wo Sie das Gerät einsetzen möchten, welche Schermesser Sie benötigen und wie schwer das Gerät sein soll. Möchten Sie Ihre Rinder auf der Weide scheren und haben dort keinen Stromanschluss, dann sollten Sie zu Akku-Schermaschinen greifen. Wollen Sie Ihre Tiere lieber in der Nähe einer Steckdose scheren, bspw. im Stall, können Sie zu 230-Volt-Schermaschinen greifen. Allgemein empfehlen wir für Rinder leistungsstarke Schermaschinen, da Rinderhaar eher dick und lang sein kann. Maschinen mit wenig Wattleistung benötigen mehr Zeit bei der Schur, kommen nicht so leicht durch das Fell und es besteht die Gefahr, dass das Gerät heiß läuft. Nun müssen Sie abwägen, ob Ihre Kühe eher starkes Fell haben oder feine und kurze Haare. Zudem müssen Sie wissen, wie kurz Sie das Fell stutzen wollen. Hiervon hängt die Auswahl eines geeigneten Schermessers ab, bzw. die Anzahl der Zähne an den Messern. Allgemein gilt: Je mehr Zähne am Schermesser sind, umso feiner wird der Schnitt. Je gröber das Fell ist, umso geringer ist die Zahnanzahl der Schermesser. Die Schermesser herkömmlicher Rinder-Schermaschinen haben eine Schnitthöhe von 3 mm. Soll das Haar länger bleiben, können Sie einen Aufsteckkamm benutzen. Da Sie das Gerät in der Regel über mehrere Stunden in der Hand halten werden, sollten Sie außerdem auf die Ergonomie des Griffes und auf das Gewicht des Gerätes achten.

Was muss ich beim Scheren meiner Rinder beachten?

Auch Rinder müssen behutsam an die Schermaschine herangeführt werden. Mit folgenden Tipps gelingt die Schur von Rindern:

  • Gewöhnen Sie Ihr Rind an das Maschinengeräusch. Hilfreich ist es, ein paar Tage vor der Schur, die Maschine während der Fütterung laufen zu lassen. So verbindet die Kuh etwas Positives mit dem Geräusch der Schermaschine.
  • Stört sich das Rind nicht mehr an dem Geräusch, versuchen Sie sich dem Tier mit der Maschine zu nähern. Behalten Sie den nötigen Abstand, wenn sich das Tier erschreckt. Wiederholen Sie diese Methode, bis Sie sich in unmittelbarer Nähe zu Ihrem Rind befinden.
  • Schalten Sie die Rinderschermaschine aus und berühren Sie das Tier vorsichtig mit der Maschine. Hierdurch soll das Rind merken, wie sich die Maschine anfühlt. Beginnen Sie am Hals und fahren Sie an den Schultern fort, sofern das Tier am Hals keine verängstigte Reaktion zeigt.
  • Wenn Sie sich für eine 230-Volt-Rinder-Schermaschine entschieden haben, versuchen Sie das Rind an den Kontakt mit dem Kabel zu gewöhnen. Diese Berührungsübung führen Sie mit der weiterhin ausgeschalteten Maschine durch.
  • Nun schalten Sie die Schermaschine wieder ein und bürsten währenddessen Ihr Tier. Die Maschine berührt die Kuh dabei nicht, sodass sich die Kuh wieder an das Geräusch und die gleichzeitige Berührung am Körper gewöhnt.
  • Jetzt drehen Sie die Schermaschine verkehrt herum, sodass die Messer nicht ans Fell gelangen, sich das Tier jedoch an die Vibration gewöhnt.
  • Danach können Sie mit der Schur beginnen. Verwenden Sie für die Schur nur scharfe Messer, ölen Sie das Gerät ein und vermeiden Sie das Überhitzen der Maschine.
  • Scheren Sie zuerst kürzere Haare, da für Rinder die Schur der langen Haare zu Beginn unangenehm ist.
  • Lenken Sie das Tier ab. Hierfür sollte ausreichend Futter parat liegen. Zudem sollten Sie das Rind bei der ersten Schur zeitlich nicht zu lang beanspruchen. Sonst reagiert das Tier bei der nächsten Schur eher abweisend und ungehalten.

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